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Die Säulen der Gesundheit

Warum sind Tiere krank und gesund?

Veröffentlicht am 12.10.2017 von christine um 17:54 Uhr

Warum sind soviele Tiere krank? Warum sind sie krank? Sind heute mehr Tiere als früher krank?
Und dann zu den Pferden und Ponies geguckt, oh je, überall Hautprobleme, Hufprobleme, Husten, Lahmheit, Gallen, Pickel und Knötchen, Allergien ....
Gab es das früher auch? Oder spricht man heute mehr oder nur noch über Krankheiten? Weil es facebook und Co. gibt ?! ;)
Ich habe die Tage ein Interview mit Christina Fritz gesehen (da hatten wir auch einen Artikel zu in unserem Magazin Zwischen Erde und Himmel, im Winterheft 4/2016) und da stellte sich diese Frage ebenfalls und da mich das Thema interessiert und berührt, habe ich die halbe Stunde durchgehalten und zugehört und Frau Fritz hat es auf den Punkt gebracht: Die Säulen der Gesundheit sind Haltung, Fütterung und Bewegung.
Da Frau Fritz im Pferdebereich unterwegs ist, ging es natürlich um diese Vierbeiner, aber man kann die Parallelen zu allen anderen Tieren ziehen, denn Hunde haben ähnliche Probleme, Nutztiere auch oft, freilebende und freilaufende Katzen dagegen weniger und wir Menschen haben genau diese Probleme und Schwierigkeiten.
Also die Haltung, fangen wir da an. Reine Boxenhaltung, ist klar, das ist nichts (mehr) und das haben viele Pferdebeitzer verstanden.
Der super Aktiv-Laufstall und große Herde kann (!!!) aber auch nicht so doll sein, wenn das Pferd Streß hat mit den vielen Artgenossen und dem Fütterungssystem und ist keine Garantie für Wohlbefinden! Auch eine Zweiergruppe mit einem sehr dominierenden Mitglied kann für das andere purer Streß  sein und garnicht gut.
Und Streß im Dauermodus ist nix für die Gesundheit und kann zu Erkrankungen führen. Beispiele fallen mit reichlich ein ...
Dann Fütterung! Klar, meist zuviel, es gibt auch zuwenig (beim Heu und Thema Freßpausen - gilt nur fürs Pferd, wir und der Hund mögen "Freßpausen"), zuviel SchnickSchnack Müsli Zusatzfutter Möhren Äpfel Leckerchen Brot Zucker und zuviel Weide, zu abgefressene Weide, keine Wahlmöglichkeit Gras/Heu, kein Wasser oder schlechtes Wasser (Wasserbehälter), Wurmkuren und Impfungen ohne mit  der Wimper zu zucken und zu überlegen ... Die Litanei nimmt kein Ende ;)
Und dann, das ist für viele und auch für mich, DER Knackpunkt: die Bewegung!
Und da sagt Frau Fritz, gerade im Freizeitbereich viel zuwenig Bewegung, trotz Paddock und Weidegang, trotz Bodenarbeit und Gymnastizieren, trotz Scheutraining und Spazieren gehen ... Eine Stunde es richtig knacken lassen, richtig flott reiten, damit das Tier richtig durchatmet, so wie wir beim Joggen und Intervalltraining, alles wird mal gut durchblutet, Sauerstoff bis in die letzte Zelle, Lymphe im Fluß und dicke Beine dünn und alles mal geschwitzt.
Da denke ich, richtig, so wie bei uns, einmal am Tag richtig schnaufen, mal schwitzen, mal tief durchatmen und nicht immer fein ruhig galama und softie .... Laufen statt spazieren.
Nun, das jeden Tag, Ausnahme "es regnet junge Hunde" (da tritt man sonst drauf) und zu heiß (seltenst in der Eifel) oder Sturm oder Eis ... logisch.
Aber sonst jeden Tag!!! Eine Stunde!!! Da habe ich mir was vorgenommen ;)
Bei den Hunden ist das ähnlich. Welcher Hund lebt artgerecht? Läuft richtig schnell und mal eine längere Zeit? Wird wie ein Hund gefüttert? 
Da bin ich froh,vstatt Hund "nur" eine Katze zu haben, da hat man das Bewegungsproblem nicht, welch eine Wohltat, und nur  die Fütterung und die übernimmt sie zum Teil selbst und da hoffe ich, kaschiert sie meine Sünden, wenn es "Dose" gibt und mal kein Fleisch ;) Aber die Ponies .... 

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