Menu

Blutegeltherapie

Die Blutegel kehren zurück in die Medizin und dieses uralte Heilverfahren erobert wieder seinen Platz in der Tierheilpraxis und wird gerne genutzt.

Die Blutegeltherapie zählt zu den Blutentziehungs- und Entgiftungsverfahren. Sie ist nicht jedoch nicht nur eine Schmerztherapie, sondern leistet mit über 30 Inhaltsstoffe sehr viel!

Denn das Einsatzgebiet der Blutegel reicht von Erkrankungen am Bewegungsapparat (Arthrose, Arthritis, Schale, Hufrollenerkrankung, HD, Patellaluxation, Gallen, Bursitis) bis zu Entzündungen und Problemen bei der Wundheilung oder Blutergüssen und bei den Pferden und Ponies natürlich besonders bei der Behandlung der "Hufrehe".

Die Wirkung des vom Egel abgegebenen Speichels ist nicht nur gerinnungshemmend, sondern auch entzündungshemmend, schmerzlindernd, gefäßerweiternd, 
Lymphstrom-beschleunigend und immunisierend. 

Die „Injektion“ dieser Stoffe führt beispielweise während einer Arthrose-Behandlung zu einer Vielzahl positiv erwünschter Reaktionen, denn durch die örtliche entzündungshemmende und durchblutungsfördende Wirkung wird die Gewebe- und Stoffwechselfunktion am Gelenk verbessert und es kommt ebenso zu einer lokalen Entstauung.

Blutegel reagieren sehr empfindlich auf alle Duftstoffe und Chemikalien. Es ist also sehr wichtig, dass die Tiere nicht mit Einreibungen oder Waschungen vorbehandelt wurden!

Nach dem Ansetzen der Egel ist geduldiges Warten angesagt, denn der Egel „sagt“, wenn er fertig ist und die Dauer des Saugens ist recht unterschiedlich! 

Nach dem Abfallen der Egel darf die Bissstelle nicht verbunden oder bandagiert werden, das Nachbluten muss ungehindert sein und ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie. 

Da diese Therapie für das Tier nicht schmerzhafter als ein Mückenstich und das Warten auf das Ende des Saugaktes höchstens etwas lästig ist, bietet sich die Blutegeltherapie mit seinem breiten Wirkungsspektrum und seinen guten Erfolgen bei vielen Fällen und Fellen an!