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Kraft der Knospen

Was ist "Heilen mit Knospen" oder Gemmotherapie?

Die Heilkraft der Knospen war uns Menschen - und den Tieren natürlich auch - schon immer bekannt. Sie waren Bestandteil unserer Ernährung und Bäume oder Sträucher waren immer schon eine viel genutzte Futtergrundlage für unsere Haustiere. Wildtiere wissen um die gehaltvollen Knospen und frischen Triebe und sind im Winterhalbjahr oft auf diese Futterquelle angewiesen.
 "Gemma" ist lateinisch und bedeutet Knospe oder Auge. Die Gemmotherapie ist eine junge Variante der Phytotherapie, also der Pflanzenheilkunde, und entwickelte sich seit den 50 er Jahren durch ihren Begründer Pol Henry, einen belgischen Arzt. Henry erkannte und erforschte die Heilkraft der Knospen. Er erschuf eine Parallele zur Frischzellentherapie, bei der menschliche Embryonalzellen die Gesundheit anregen und unterstützen sollen. Henry erarbeitet mit der Gemmotherapie eine Art Frischzellentherapie mit pflanzlichen Embryonalzellen.  Früher wurde die Gemmotherapie auch Phyto-Embryotherapie genannt. Weiterentwickelt wurde die Knospentherapie durch den Franzosen Max Tétau, der Arzt, Homöopath und Namensgeber der Gemmotherapie war. 1956 wurde die Herstellung der Gemmomazerate in das Französische Arzneibuch aufgenommen und damit offiziell anerkannt. 2011 wurde sie auch ins europäische Arzneibuch eingetragen.

Aus was besteht ein Knospenmittel?

Jedes Mittel besteht aus dem jeweiligen Pflanzenmaterial und einem Gemisch aus Alkohol, Wasser und Glycerin, das die Inhaltstoffe aus der Pflanze löst und konserviert. Dieser Extrakt bzw. dieses Glycerin-Mazerat wird aus Knospen, aus jungen Trieben oder Wurzelspitzen hergestellt.
Dies ist abhängig von der jeweilig verwendeten Pflanzenart. Diese Pflanzenteile sind pflanzliches Embryonalgewebe und von besonderer und kraftvoller Zusammensetzung.

Warum Heilen mit Knospen?

In diesen sehr jungen, embryonalen Pflanzenteilen ist zur Zeit der maximalen Wachstumskraft, im Frühling, das ganze Potential und alle lebenswichtigen Informationen enthalten, die den Organismus von Mensch und Tier heilen und unterstützen können.
In den Knospenzellen ist sehr viel mehr genetisches Material als in anderen Zellen. Sie teilen sich sehr intensiv, sie enthalten Enzyme, Phytoproteine, Wachstumshormone, Kohlenhydrate, sekundäre Pflanzenstoffe wie ätherische Öle, Flavonoide und Gerbstoffe.
Ihre Lebensinformation ist die therapeutische Wirkung für uns und die Tiere.

Was ist der Unterschied zur "normalen" Pflanzenheilkunde?

Hier werden FRISCHE Knospen und andere Pflanzenteile verwendet und damit ein Mazerat hergestellt.
Also haben wir in den Mitteln keine anderen Pflanzenteile, keine Blüten oder Blätter.
Es gibt hier kein Trocknen der Pflanzenteile, kein Tee oder Salbe wie in der Phytotherapie. Die Mittel werden nicht nur mit Alkohol wie Tinkturen hergestellt oder mit Wasser wie ein Tee oder Auszug, sondern mit einem bestimmten Gemisch von Alkohol und Glycerin, manchmal auch mit einem Anteil Wasser. Hierdurch lassen sich die Inhaltsstoffe optimal lösen und auch konservieren.

 

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