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Spagyrik

Der Begriff Spagyrik (aus dem Griechischen spao „(heraus)ziehen, trennen“ und ageiro „vereinigen, zusammenführen“) bezeichnet die pharmazeutische und therapeutische Umsetzung der Alchemie. Hierbei werden Ausgangssubstanzen mit Hilfe chemischer Verfahrenstechniken, die als charakteristisch für die alchemistische Verfahrensweise gelten, zu Spagyrika (Einzahl: Spagyrikum) verarbeitet. 
Die Verfahrensschritte der aufwendigen Herstellung konzentrieren auf die Abtrennung des „Wesentlichen“ von seiner stofflichen Erscheinung. 
Am Schluss steht die Zusammenführung der Zwischenstufen zur „Quintessenz“ mit besonderen Heilkräften. 
Heute werden verschiedene Heilsysteme zusammenfassend mit dem Begriff Spagyrik bezeichnet. Das therapeutische Ziel ist die Beeinflussung der „Lebenskraft“ und damit die Aktivierung der Selbstheilungskräfte - wie in der Homöopathie
Die Spagyrik ist ein geschlossenes Heilsystem und orientiert sich an der Suche nach der tief liegenden Ursache von Krankheiten. Im Mittelpunkt stehen die aus frischen Heilpflanzen gewonnenen spaygyrischen Essenzen.
Diese Mittel vereinen das Gute aus Pflanzenmedizin und Homöopathie und entfalten ihre Heilkraft gleichzeitig auf allen Ebenen des Organismus.
Bekanntlich wirken Schulmedizin und Pflanzenmittel mit ihren Wirkstoffen vor allem auf den materiellen Körper ein, die Homöopathie heilt per „Information" und damit gewissermaßen über den Geist. 
In den spagyrischen Präparaten dagegen sind durch die Aufbereitung sowohl „geistige" Heil-Informationen als auch chemische Wirkstoffe von großer „energetischer" Kraft enthalten.

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